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KOBUDO
Unser Kobudo-Training orientiert sich vorwiegend an der Trainings- und Prüfungsordnung der Okinawa Kobudo Jinbukan Stilrichtung. Kobudo-Gürtelprüfungen können über den Deutschen Karate Verband e.V.
auf Lehrgängen abgelegt und in den Karatepass eingetragen werden. Beim Jinbukan Kobudo gibt es insgesamt 9 Kyu-Graduierungen.
Im Training werden die Grundtechniken mit verschiedenen Waffen, wie z.B. Bo, Sai, Tonfa und auch Hanbo und Kama unterrichtet, ebenso wie Partnertraining und Katas, welche ein Kampf gegen mehrere imaginäre
Gegner sind.
Anfänger & Interessenten können jederzeit gratis an einem Schnuppertraining teilnehmen. Bitte vorher kurz anmelden, damit wir eine Leihwaffe dabei haben: Online-Anmeldeformular
Geschichte: Kobudo entstand im 16. Jahrhundert auf Okinawa (Japan). Damals war das Tragen von Schwertern, außer von Angehörigen der Kriegerkaste, verboten. Um sich gegen die Samurai verteidigen zu können,
entwickelten die Bauern und Fischer Waffensysteme, bei denen sie unauffällige landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge zu tödlichen Waffen umfunktionierten.
Die so entstandene Kampfkunst wurde
unter strengster Geheimhaltung trainiert und vervollkommnet. Oft wurde sie nur innerhalb der Familie weitergegeben. Der Schleier der Geheimhaltung wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts gelüftet.
Der Umgang mit traditionellen Kobudowaffen wie Nunchaku, Tekko und Kettenwaffen kann aufgrund des deutschen Waffengesetztes nicht trainiert werden.
TANTO-JITSU
Tanto-Jitsu ist der Umgang mit dem traditionellen japanischen Messer der Samurai. Das Mindestalter beim Tanto-Jitsu ist 18 Jahre. Gürtelprüfungen können über die BIKO (Sei Budokai Karate) abgelegt werden.
NERVENDRUCKHOLZ
Im Grunde besteht das Nervendruckholz aus einem Holz- oder Metallstab, der ca. 10 cm lang und etwa 5 mm dick ist. Die Techniken können aber genauso mit einem
Kugelschreiber, etc. ausgeführt werden. Es kann als Schlag-, Stich- und Druckwaffe eingesetzt werden. Es ist eine sehr effektiver Verteidigungswaffe für Frauen.
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